Entwicklung des Unternehmens Auf Grund der ständig wachsenden Leistungskraft ist die Stadtwerke Parchim GmbH seit 1992 als modernes Versorgungsunternehmen erfolgreich tätig. Unsere Kunden Bevölkerung, Handel, Gewerbe und Industrie - beliefern wir direkt, zuverlässig und zu marktfähigen Preisen mit Strom, Gas, Trinkwasser, Wärme sowie mit Kaltwasserzählern. Darüber hinaus nehmen wir seit 1993 die technische und kaufmännische Betriebsführung des Abwasserentsorgungsbetriebes der Stadt Parchim wahr.
Die Basis unseres Erfolges sind unsere Kunden mit ihrem Vertrauen in unsere Leistung. Ihnen fühlen wir uns im besonderen Maße verbunden. Die weitere Festigung des Vertrauens unserer Kunden ist uns deshalb Verpflichtung. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil unseres Unternehmens liegt in der Kompetenz und in der Kundennähe durch Präsenz vor Ort.
Wir engagieren uns als regional geprägtes Unternehmen auch außerhalb unserer eigentlichen Geschäftsfelder für den Schutz unserer Umwelt, den Sport, die Kultur und für gemeinnützige Zwecke.
Die Umsetzung des Zweiten Gesetzes zur Neuregelung der Energiewirtschaft hat auch an die Stadtwerke Parchim GmbH neue Anforderungen gestellt. Das erfordert die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Erhöhung des Verantwortungsbewusstseins gegenüber unseren Kunden bestimmt unseren Einsatz.
Chronik
1776 Erstmalige Erwähnung einer hölzernen Pumpe
06.09.1825 Die Blutstraße wird erstmals durch eine Öllaterne erleuchtet – weitere Beleuchtungskörper folgen.
1828 Die Straßenbeleuchtung wird aus Kostengründen eingestellt.
um 1850 Erneute Einführung einer kommunal mitfinanzierten Straßenbeleuchtung.
1856 bis 1861 Magistrat befasst sich mit dem Bau eines Gaswerkes.
08.10.1861 Beschluss des Rates, auf dem Bleicherberg eine Gasanstalt errichten zu lassen.
31.01.1862 Die englische Firma William Strode verpflichtet sich, in Parchim ein Gaswerk zu errichten.
14. 11.1862 Inbetriebnahme der städtischen Gasanstalt unter Leitung des Parchimer Senators O. Mettelmann und des Betriebs-Inspektors
V. Möller Burgdamm.
um 1892 Versuche, eine Kanalisation einzuführen, scheitern am Widerstand des Bürgerausschusses.
1893 bis 1898 Ausarbeitung eines Kanalisationsprojektes.
11.08.1899 Die Vertreter der Stadt beschließen den Bau einer Schwemmsielanlage in der Altstadt.
18.08.1900 Landesherrliche Bestätigung der Parchimer Sielsatzung.
1903 Erste Bemühungen, in Parchim eine Elektrische Überlandzentrale zu errichten.
1903 Die Gasanstalt erzeugt etwa 300.000 m³ Gas und versorgt 450 Kunden.
1808 Abschluss eines Vertrages zwischen der Stadt Parchim und der Berliner AG für Gas-, Wasser- und Elektrizitätsanlagen zwecks
Errichtung und Betreibung des Wasserwerkes.
1905 Beginn der Bohrarbeiten für die Brunnen.
1904/1907 Bau des Wasserturmes und des Leitungssystems.( 2007 – 100 Jahre Wasserturm)
08.11.1906 Inbetriebnahme des Wasserwerkes.
1915 Die Gaserzeugung überschreitet die Millionen-m³-Grenze. Es wurden 1.500 Kunden versorgt.
01.07.1918 Das Wasserwerk mit Turm wird durch die Stadtwerke gekauft. Als Maschinenmeister wird Wilhelm Madaus eingestellt.
28.06.1920 Gründung des Landes-Elektrizitätswerkes.
03.03.1922 Inbetriebnahme des von den Siemens-Schuckert-Werken gebauten Elektrizitätswerkes.
1923 Übernahme des 1921/1922 gebauten Elektrizitätswerkes in der Ziegendorfer Straße von den Stadtwerken.
1925/1926 Drei neue Brunnen werden durch die Berliner Firma M. Hempel gebohrt.
1932 bis 1938 Versorgung neuer Wohngebiete in Parchim. Brunnenstraße, Möderitzer Weg, Dammer Weg, Am alten Friedhof)
1933 bis 1935 Erweiterung der Parchimer Kanalisationsanlage
06.05.1945 Das Wasserwerk geht wieder ans Netz.
08.05.1945 Wiederaufnahme der Gaserzeugung für täglich drei Stunden.
15.08.1947 Umstellung der Gaslaternen auf Elektrizität.
1948 Umwandlung der Parchimer Stadtwerke (Wasser-,Gas- und Stromversorgung) in ein kommunales Unternehmen
09.11.1950 Übernahme des Elektrizitätswerkes Parchim durch den VVB Energiebezirk Nord
1950 Übernahme des KWU Gas- und Wasserwerk Parchim durch den VVB Energiebezirk Schwerin
1952 Bildung des Versorgungs- und Dienstleistungsbetriebes Wasserwirtschaft Parchim
1957 Bau der 110-kV-Leitung Perleberg-Parchim-Güstrow und Inbetriebnahme des Umspannwerkes an der Ludwigsluster Chaussee.
01.01.1958 Gründung des VEB Energieversorgung Schwerin und Bildung des Meisterbereiches Netzbau unter Leitung von Rudolf Peters
01.07.1958 Verschmelzung der Bereiche Gas und Elektrizität innerhalb des VEB Energieversorgung Schwerin
01.08.1964 Eingliederung des Wasserwirtschaftsbertriebes der Stadt Parchim als Betriebsbereich Parchim in den ab 01.01.1964 gegründeten VEB
Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Schwerin
1965 Errichtung einer Zählerreparaturwerkstatt mit Prüfstelle des ASMW
01.05.1969 Die Stadt Parchim wird nur noch mit Gas aus dem Verbundnetz versorgt.
06.05.1969 Stilllegung des Parchimer Gaswerkes
1971 Rekonstruktion des Wasserwerkes I an der Meyenburger Straße
21.12.1971 Inbetriebnahme des Wasserwerkes II im Eldetal hinter dem Badstaven
18.04.1991 Beschluss der Stadtvertretung zur Wiedergründung der Stadtwerke
1991 Inbetriebnahme Wasserwerk III an der Meyenburger Chaussee
01.01.1992 Gründung der Stadtwerke Parchim GmbH. Herr Volker Spinar wird zum Geschäftsführer berufen.
18.02.1992 Die Gasversorgung erfolgt nunmehr mit Erdgas.
1992 Übernahme der Wärmeversorgung von der WOBAU Wohnungsbau GmbH.
1992 Bau und Inbetriebnahme eines der ersten Block-Heiz-Kraft-Werke in M-V und Erneuerung des Fernwärmeverbundsystems in der Weststadt.
01.01.1993 Die Stadtwerke übernehmen die Trinkwasserversorgung und die Zählerwerkstatt von der WMW Schwerin sowie die Betriebsführung
für den Abwasserentsorgungsbetrieb der Stadt Parchim.
01.01.1994 Die Stadtwerke übernehmen die Gasversorgung von der HGW HanseGas GmbH Schwerin.
01.07.1997 Die Stadtwerke übernehmen die Stromversorgung von der WEMAG AG.
1998 Inbetriebnahme einer betrieblichen Erdgastankstelle und Einsatz eines ersten betrieblichen Erdgas-Mobils.
1998/1999 Einführung des Grafischen Informationssystems (GIS)
ab 2000 Die Stadtwerke Parchim GmbH hat sich zu einem leistungsstarken Unternehmen im liberalisierten Energiemarkt entwickelt und
behauptet.
ab 2006 Durchsetzung des organisatorischen Unbundlings gemäß EnWG